Geschichte
Wir begleiten und unterstützen Menschen auf ihrem Weg zu mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität.
Erfahren Sie mehr über unsere Standorte, unser Team und unser Leitgedanken
Seit den Anfängen als familiär geprägtes Kinderheim hat sich Sankt Michael über viele Jahrzehnte zu einer sozialtherapeutischen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft für Erwachsene entwickelt.
Die Geschichte von Sankt Michael ist geprägt von persönlichem Engagement, Weiterentwicklung und dem Bestreben, Menschen ein begleitetes, sicheres und würdevolles Zuhause zu bieten.
Was 1958 mit einer familiären Initiative begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer Institution, die heute Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet, fördert und unterstützt – getragen von Gemeinschaft, Verantwortung und Menschlichkeit.
Angela und Franz Aebi-Ganz ziehen in ihre Liegenschaft im Rinderstall und nehmen Kinder mit Unterstützungsbedarf in ihre Familie auf. Angela Aebi bringt ihre berufliche Erfahrung als Kinderkrankenschwester ein, insbesondere im Bereich der diätetischen Behandlungen. Franz Aebi übernimmt vor allem die Verwaltungsaufgaben.
Auf eigenem Land entsteht nach eigenen Plänen und mit eigenen Mitteln ein Kinderheim. Dieses Jahr kann als das eigentliche Gründungsjahr von Sankt Michael angesehen werden.
Mit der Gründung der Vereinigung Heimschule St. Michael wird das Familienunternehmen auf eine breitere Basis gestellt. Dadurch entsteht auch die Möglichkeit einer Unterstützung durch das Bundesamt für Sozialversicherung und die Fürsorgedirektion des Kantons Bern.
Mit dem Bau des Schulhauses erreicht das Heim seine heutige Grösse.
Marianne und Peter Heer-Keller übernehmen die Heimleitung. Gemeinsam mit Trägerverein und Behörden wird entschieden, die Heimschule St. Michael schrittweise in eine sozialtherapeutische Wohn- und Arbeitsgemeinschaft für Erwachsene umzuwandeln. Dadurch können auch die damaligen Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin in ihrem vertrauten Umfeld bleiben.
Mit der Statutenrevision wird die Umwandlung offiziell bestätigt. Das ehemalige Sonderschulheim entwickelt sich zur heutigen sozialtherapeutischen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft St. Michael.
Dank der Unterstützung des Kantons kann die Liegenschaft oberhalb des Balmwegs mitsamt Atelierhäuschen erworben werden. Dadurch entstehen zusätzlicher Wohnraum, eine Personalwohnung sowie wertvolles Gartenland.
Das Qualitätsmanagement „Wege zur Qualität“ aus Winterthur wird eingeführt.
Am 1. Dezember 2000 übernimmt Jens Hug die Heimleitung.
Mit überwiegend Spendengeldern werden die Küche sowie das therapeutische Bad umfassend erneuert und den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner angepasst.
Die Liegenschaft an der Staatsstrasse 25 in Oberhofen wird erworben. Im August desselben Jahres eröffnet dort eine Wohngruppe für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung im begleiteten Wohnen.
Im August 2018 übernimmt Ingrid Gerhardt die Heimleitung.
Seit September 2023 übernehmen Yvonne Dürig und Dominik Moser gemeinsam die Co-Institutionsleitung.
Seit dem 1. Dezember 2024 ergänzt eine Aussenwohngruppe mit vier Wohnplätzen das Weitblick-Stufenmodell und erweitert das Wohnangebot von Sankt Michael.
